Samstag, 3. Oktober 2009

GEISTIGE APHORISMEN

Meine geliebten Brüder und Schwestern, öffnet eure Herzen, damit ihnen der Heilige Geist die Spuren des Abbildes Christi einpräge. Dann werdet ihr nach und nach fähig werden, Freude und Leid, Tod und Aufer- stehung in euch zu leben. Die Welt kennt nichts Größeres als die Berufung zum Christsein.

Doch je höher das Ziel gesteckt ist, desto schwieriger ist seine Verwirklichung. Veranschaulicht euch das großartige Gemälde, das uns Gott in der Schöpfung des Kosmos und in der Schöpfung des Menschen nach Seinem Bilde und Gleichnis enthüllt. Das, wonach wir auf der Suche sind, ist nicht auf unser kleines alltägliches Leben beschränkt. Wir streben nach der Gemeinschaft mit Gott und nach der Erlangung des Lebens in all seiner Fülle, mit seinen kosmischen und göttlichen Dimensionen. In unserer geistigen Vision müssen wir das kosmische und das göttliche Sein – das Geschaffene und das Ungeschaffene – in uns selbst vereinen.

"lm Anfang war das Wort." Ohne das Wort existiert nichts Geschaffenes. Tag für Tag machen wir die schmerzliche Erfahrung eines erbärmlichen Daseins in unserer Leiblichkeit. Und dennoch sind wir nach dem Bilde Christi, des Absoluten, geschaffen. Die Aufgabe unseres Lebens, oder vielmehr das Mysterium, ist der Übergang vom Relativen zum Absoluten. Wenn das Sein von Gott geschaffen ist, dann darf es nicht dem Tode preisgegeben sein. Gott hat das Leben geschaffen; Er hat nicht den Tod erschaffen. Unser Ziel ist das Leben mit Christus, unserem Gott, die Teilhabe an der Unsterblichkeit und am ewigen Leben. Gemäß der Göttlichen Offenbarung kann uns diese Teilhabe an der Ewigkeit Gottes ermöglicht werden. Wir müssen Gott selbst als Person, das heißt das Erhabenste, zum Ziel unserer ganzen Aufmerksamkeit machen, damit wir fähig werden, unserem zur Trägheit neigenden Körper einen stetigen Aufschwung zu verleihen.

Wie können wir unser Heil15erlangen? Wie können wir unseren Körper unbestechlich machen, wie uns befreien aus dem Herrschaftsbereich der Sünde und der Macht des Todes? Diese Sorge um unser Heil muss in jedem Augenblick unsere vordringlichste Aufgabe sein, die immer stärker, immer intensiver Wird. Das Leben ist so kurz, das Ziel so hoch, doch auch so fern. Für die orthodoxe Kirche ist das Heil des Menschen seine Vergöttlichung.

Wir müssen lernen, aus dem Quell ewigen Lebens zu leben - aus Gott Selbst. Was bedeutet die Vergöttli- chung des Menschen? Das bedeutet, so zu leben, wie der Herr Selbst gelebt hat, sich die Gedanken und Gefühle Christi zu eigen zu machen, besonders jene der letzten Stunden Seines irdischen Lebens.16

Nach dem Sündenfall ist der Mensch zum Kampfplatz zwischen Gott und Seinem Widersacher geworden.

Der Same, den Satan in das Herz und in den Intellekt17Adams gestreut hat - die Idee, Gott zu werden ohne Gott - hat unser gesamtes Sein so tief durchdrungen, dass wir ununterbrochen dem Herrschaftsbereich der Sünde ausgesetzt sind.

Mit unserer Geburt werden wir die Erben Adams. Wir können so weit kommen, dass wir den Zustand der Sünde, die eine furchtbare Abkehr von der Liebe des Himmlischen Vaters ist, als einzige Realität unseres menschlichen Daseins leben. Wir leben eingetaucht in der Atmosphäre und in dem Kult der Welt nach dem Fall. Wir leben leicht dahin, und allzu oft schämen wir uns, unseren Glauben zu bekennen, zu sagen, dass wir Christen sind.

Setzt nicht zu viel Vertrauen in die höhere Bildung, die ihr in der Welt erworben habt.

Die Zivilisation, in der wir leben, ist eine Kultur des Falles.

Nach zwei Weltkriegen - und die Kriege sind die Sünde im eigentlichen Sinne - hat die modeme Welt die Gnade des Heiligen Geistes verloren. Doch ohne den Heiligen Geist ist es unmöglich, die Gottheit Christi zu begreifen. Zu glauben, dass dieser Mensch - wahrhaft ein Mensch - der Schöpfer des Weltalls ist, geht über unser Fassungsvermö gen hinaus. Vielen Menschen unserer Zeit, besonders den Wissenschaftlern, . mangelt der Glaube, dass Gott Selbst Fleisch geworden ist, dass Er uns zu einem Leben mit Ihm in Ewigkeit berufen hat.

Was bedeutet das Heil? Ist der leibliche Tod die Vorbedingung für den Übergang in das Reich Christi? Wie können wir unsere Fähigkeit entfalten, gemäß den Geboten Christi, im Sinne des Heiligen Geistes zu leben? Nur eines ist wichtig: Die Spannung des immerwährenden Gebetes und der Reue zu wahren. Dann wird der Tod kein Bruch sein, sondern ein Übergang in das Königreich Gottes, worauf wir uns ständig vorbereiten durch die Teilhabe am Leib und am Blut Christi, durch das Gebet und durch die Anrufung Seines Namens: "Herr, Jesus Christus, unser Gott, habe erbarmen mit uns und mit Deiner ganzen Welt.

"Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt." Was bedeutet dieser letzte Satz des Glaubensbekenntniss es? Den Gedanken an ein ewiges Leben können wir nur ertragen, wenn diese Ewigkeit bereits jetzt in unser Leben hineinwirkt.

Gott hat nicht den Tod erschaffen. Wenn Gott - wie Christus sagt - wirklich der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist, dann sind diese nicht tot. Für Gott sind sie alle lebendig.

Quelle

Freitag, 2. Oktober 2009

6875 Welche Kräfte lösen Naturkatastrophen aus? ....

ICH SPRECHE EUCH AN

... durch Bertha Dudde - 20.u.21.7.1957

Mit jeder geistigen Gabe empfanget ihr Meinen Liebebeweis, denn ihr sollet nicht in der Finsternis bleiben, ihr sollet zunehmen an Licht und Kraft, an Erkenntnis und starkem Willen, der Erkenntnis gemäß zu leben und zu wirken auf Erden. Denn jede Tätigkeit in Blindheit des Geistes, in verkehrtem Denken, ist unnütz für die Seele, und da Ich will, daß eure Seele ausreife auf Erden, muß also auch eure Tätigkeit zweckvoll sein, was immer nur das Licht der Erkenntnis bewirken kann. Und so gebe Ich euch immer wieder Licht, wo es in euch noch dunkel ist. Ich belehre euch wahrheitsgemäß, Ich gieße Meinen Geist immer wieder aus über euch, sowie ihr das geöffnete Gefäß Mir entgegenhaltet, daß Ich es füllen kann, sowie euer Herz nach Meiner Ansprache verlangt. Es sind noch sehr oft irrige Gedanken in euch, besonders dann, wenn ihr euch nicht frei machen könnet von einem Wissen, von einem Gedankengut, das nicht auf dem Wege des Geistes zu euch gelangt ist, das nicht "Wirken des Geistes" genannt werden kann, sondern verstandesmäßig erworben und vielleicht mit Geistesergebnissen vermengt worden ist, weshalb ihr an dessen Wahrheit nicht zweifelt. Aber es ist keine reine Wahrheit, und ihr könnet darum auch nicht eher zur völligen Klarheit kommen, bis ihr von jenem Gedankengut euch frei machet, bis ihr bereit seid, es hinzugeben, weil dann erst Helligkeit in euch ist, die strahlend jeden Winkel eures Herzens erleuchtet. Das wird nur der begreifen können, der immerwährende Verbindung hält mit Mir, der darum auch sofort erkennt, wenn Irrtum sich ihm nahen will .... weil diese Erkenntnis Folge der innigen Verbindung mit Mir ist. Und so auch könnet ihr alle euch von Irrtum frei machen durch diese innige Bindung mit Mir. Denn dann dulde Ich es nicht, daß ihr euch in irrigem Denken bewegt, und leite euch in irgendeiner Weise die Wahrheit zu: Der schöpferische Vorgang erfordert Kraft .... das wird euch allen klar sein. Kraft ist Meine Liebeausstrahlung, die widerstandslos angenommen wird. Also kann sichschöpferischnur das Wesen betätigen, das sich freiwillig öffnet zum Kraftempfang, das also Mir zugewandten Willens ist und darum auch Mir keinerlei Widerstand entgegensetzt, der jegliche Liebeanstrahlung Meinerseits wirkungslos machen würde .... Daraus geht hervor, daß Mein Liebekraftstrom immer nur durch die Wesen fließen kann, die sich Mir schon angeschlossen haben, die nicht mehr gezählt werden können zu Anhängern Meines Gegners, denn diese stehen selbst noch gegnerisch zu Mir, ansonsten sie nicht mehr seine Anhänger wären. Diese Wesen also können sich weder am Erschaffen noch am Zerstören des Erschaffenen beteiligen, weil ihnen dazu jegliche Kraft mangelt .... eben weil sie diese Meine Kraft abwehren durch ihren Widerstand. Ich spreche aber immer von Wesen.... von ichbewußtem Wesenhaften, Ich spreche von jenen einst gefallenen Urgeistern, die als Einzelwesen ihren Fall in die Tiefe antraten und die als Einzelwesen auch ihre Rückkehr zu Mir wieder antreten müssen. Zu ichbewußten Wesen aber wurden die einst gefallenen Urgeister erst wieder im Stadium als Mensch .... während ihnen zuvor .... als aufgelöstes Geistiges .... das Ichbewußtsein fehlte. Nur im Zustand des Ichbewußtseins kann das Wesen im freien Willen Meine Liebekraft annehmen oder auch wieder zurückweisen und auch nur in diesem Zustand schöpferisch oder auch zerstörend sich betätigen. Nun aber sind auch von euch Menschen Zerstörungen zu beobachten, die euch zu falschen Vermutungen Anlaß geben .... Es sind dies die Zerstörungen oder Einflüsse, die durch Naturgewalten, durch Elementarkräfte, vollzogen werden, die euch glauben lassen, daß sich Kräfte der Finsternis durch jene äußern. Und ihr müsset nun erst darüber belehrt werden, was jene Naturgewalten im Grunde sind, wessen Willen und welcher Macht sie unterstehen .... ihr müsset wissen, daß Ich allem Geistigen eine gewisse Freiheit lasse, sowie es sich schon im Mußzustand etwas emporgearbeitet hat und nun vorübergehend auch ungebunden sein kann, d.h., wenn es eine Form vorzeitig verlassen mußte und in eine neue Verformung noch nicht eingegangen ist. Dann ist also von seiten der Menschen entgegen Meiner gesetzmäßigen Ordnung eingegriffen worden, das frei gewordene Geistige empört sich über den widerrechtlich abgebrochenen Entwicklungsgang und tobt sich aus. Und es steht dieses Recht ihm auch zu, denn die vorzeitige Freiwerdung ist für das Geistige keine eigentliche Freiheit, sondern vielmehr eine Pein, wofür es sich rächen will an der Menschheit, die ihm diese Pein bereitet hat. Es macht sich das besonders bemerkbar, wenn aus Gewinnsucht, aus Habgier, die Lebensdauer pflanzlicher Schöpfungen verkürzt wird, wenn normales Wachstum unterbunden wird, wenn also durch menschlichen Willen Naturschöpfungen zerstört werden, die nach Meinem Schöpfungs- und Heilsplan auch ihrem Zweck dienen, und darum also widerrechtlich ihre Zweckerfüllung verhindert wird. Das gleiche gilt auch, wenn zweckdienliche irdische .... d.h. durch Menschenhand errichtete Schöpfungen böswillig zerstört werden, so daß das in jener Materie gebundene Geistige vorzeitig daraus frei wird .... Und Ich hindere also dieses Geistige nicht daran, daß es nun im Zusammenschluß sich elementar betätigt .... aber Ich setze ihm auch dafür nur eine gewisse Zeit, um es dann wieder zu binden zwecks Weiterentwicklung .... Doch gewaltige Kraftäußerungen, wie sie in Naturkatastrophen erkenntlich sind, müssen wieder anders begründet und bewertet werden ....


(21.7.1957) Mir ist der Grad des Widerstandes alles Geistigen bekannt, und so weiß Ich auch, wann er nachläßt, wann das in der festen Materie Gebundene eine Lockerung seiner Fessel vertragen kann. Diese geistigen Wesenheiten versuchen sich in ihrer Kraft, indem sie sich zusammenschließen, um ihre Fesseln zu sprengen. Da der Widerstand gegen die Liebekraft .... die sie bisher umhüllte in Form von Materie .... schon schwächer geworden ist, ist auch die Kraft des Geistigen in gleichem Maß stärker geworden, und Ich verwehre nun diesem Geistigen nicht, daß es sich mit Gewaltselbstdie nächste Entwicklungsform schafft .... Ich lasse also zu, daß sich noch völlig unausgereiftes Geistiges zeitiger aus dem bisherigen Zustand befreit, was in Form von Naturkatastrophen kleineren oder auch größeren Ausmaßes geschieht, in Eruptionen, Erdbeben, also solchen Naturkatastrophen, die im Inneren der Erde ihren Ausgang haben und somit als Kraftäußerungen des dort gebundenen Geistigen anzusehen sind.

Es ist dies aber keineswegs "Zerstörungs"drang als ZeichenverstärkterWidersetzlichkeit gegen Mich und somit Wirken oder Einfluß Meines Gegengeistes, sondern es ist nur der Drang nach anderer leichterer Verformung, zwar dem Wesenhaften unbewußt, aber durch Nachlassen des Widerstandes naturgemäß in dem Geistigen erwachend, dem Ich darum nicht wehre, weil dieses Geistige zur weiteren Entwicklung doch wieder gebunden wird, um Mir Schritt für Schritt wieder näherzukommen. Mag es auch euch Menschen scheinen, als seien die Kräfte Meines Gegners am Wirken .... er selbst kann nichts an Meinen Schöpfungswerken wandeln oder zerstören, und alle derartigen Ereignisse sind Meinem Willen und Meiner Macht zuzuschreiben, aber sie haben auch alle gleichzeitig einen geistigen Zweck .... selbst wenn zahllose Menschenleben ihnen zum Opfer fallen. Denn auch dem noch in den Erdschöpfungen gebundenen Geistigen wird die Möglichkeit gegeben, seinen Entwicklungsweg fortzusetzen. Und auch das Beenden des Erdenlebens eines Menschen hat seine Begründung, und Meine Liebe und Weisheit lässet wahrlich nichts zu Schaden kommen, so daß alles für die Seele des einzelnen betroffenen Menschen zum Vorteil sein wird .... Was also der Mensch als Unglück ansieht, braucht kein Unheil zu sein .... es sei denn, er verliert dadurch seinen Glauben und gibt sich Meinem Gegengeist völlig in die Gewalt. Dann aber war er schon vorher dessen Anhänger im freien Willen, und seinen Willen kann er ebenso auch noch wandeln, eben weil er frei ist. An jeglichem naturmäßigenWirken, das Verheerungen oder Zerstörung anrichtet, kann aber nur das Geistige beteiligt sein, das entweder noch in festester Form gebannt ist und sich selbst zu befreien sucht oder das widerrechtlich aus schon leichterer Form befreit wurde und sich austobt, weil sein Entwicklungsgang vorzeitig abgebrochen wurde .... Niemals aber können geistige Wesen sich in solcher Weise zerstörend äußern, die sich im Auftrag Meines Gegners betätigen, weil diesen Wesen, die ichbewußt sind, für ein solches Wirken keine Kraft zur Verfügung steht. Die irdischen Schöpfungen sind wohl das Bereich Meines Gegners, weil Anhang darin gebannt ist .... doch sie werden allein nur von MeinemWillen regiert, und alles Gebundene steht unter Meinem Gesetz ....

Amen

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —

Weiterführende Informationen, Bezug aller Kundgaben, CD-ROM, Bücher, Themenhefte usw.
im Internet unter: www.bertha-dudde.info

Samstag, 30. Mai 2009

ICH SPRECHE EUCH AN

... durch Bertha Dudde - 12.5.1940

Ausgießung des hl. Geistes .... Joh. 14, 13-26 .... Pfingsten ....

Wer Meinen Willen erfüllt, der ist es, den Ich liebe, denn seine Liebe gehöret Mir .... Und so sende Ich ihm Meinen Geist und bin also ständig bei ihm. Denn Mein Geist ist die Ausstrahlung Meiner Liebe, Mein Geist ist Willen und Kraft zugleich, Mein Geist ist immer und ewig der Ausfluß Meiner Selbst, und also bin Ich bei dem, der Mich und Meinen Geist begehrt ....

Und ihn verlasse Ich nimmer, denn er gab mit seiner Liebe sich selbst Mir zu eigen, und so gebe Ich Mich ihm durch Mein Wort.

Wer nun recht innig Mein Wort begehrt, dessen Herz verlangt nach Mir, und dieses Verlangen bezeugt seine Liebe, also kann Ich Selbst kommen zu ihm, weil er Mich innig liebt. Denn Ich will nicht, daß er einsam bleibet, Ich will bei ihm sein, und er soll Meine Nähe fühlen; Ich will, daß ihn kein Leid mehr drückt, Ich will ihm Beistand sein in jeder Not, und Mein Trost soll ihn erquicken, so er dessen bedarf .... Und also soll Mein Wort ihm Tröster sein, denn Ich Selbst spreche zu ihm und bin im Geist bei ihm ....

Und diesen Meinen Geist sollt ihr alle begehren, die ihr auf Erden wandelt. Denn so ihr Meinen Geist habt, habet ihr überwunden. So ihr Mein Wort begehrt, suchet ihr die Verbindung mit Mir .... und mit Mir in innigem Verband zu stehen trägt euch Meine vollste Liebe ein, und in Meiner Liebe seid ihr geborgen. Ihr seid nicht einsam und verlassen, ihr seid auch nicht hilflos und schwach, sondern ihr seid stark, so ihr Meinen Geist habt.

Es ist die Ausgießung des hl. Geistes Mein sichtbares Zeichen, daß Ich euch nicht schutzlos lasse, so ihr Mich und Meinen Schutz erbittet. Ich habe euch Meinen Schutz zugesichert, Ich habe euch gesagt, daß der Vater .... die Liebe .... euch nicht eurem Schicksal überlässet, so ihr Ihn liebet, d.h. Seine Gebote haltet .... Und so ihr Meinen Worten Glauben schenkt und Meine Liebe begehret, so sende Ich euch Meinen Geist, der euch in die Wahrheit leitet .... Denn euer Glaube und eure Liebe gestalten euch so, daß Ich im Geist Wohnung nehmen kann bei euch, daß Ich euch mit Meiner Gnade bedenken kann im Übermaß, daß Ich im Wort bei euch sein kann und euch Kraft, Trost und Licht bringen kann ungemessen ....

Und also wird Mein Geist euch erleuchten, und ihr werdet bedacht werden mit allen Gaben des Himmels .... ihr werdet wissend werden, ihr werdet in vollster Wahrheit stehen, und euer Erdenweg wird wahrlich ein Wandeln ganz nach Meinem Willen sein .... Ihr werdet Meine Gebote halten, weil ihr Mich liebet ....

Amen

B.D. 1416

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —

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im Internet unter: www.bertha-dudde.info

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Neujahr ....

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Wer sich Mir nur in vollem Glauben an Meine Liebe, Weisheit und Macht hingibt, den werde Ich auch führen auf seinem Erdenlebensweg, und er wird nicht zu fürchten brauchen, das Ziel nicht zu erreichen.

Aber die Wege sind auch mitunter beschwerlich, die ihr Menschen dennoch gehen müsset, weil in kurzer Zeit das Ziel erreicht werden soll. Verstehet es, die kommende Zeit bringt euch Menschen noch große Schwierigkeiten, denn steile Höhen sind zu erklimmen, um den Weg abzukürzen, weil euch nur noch kurze Zeit für euren Pilgerweg zur Höhe bleibt.

Aber auch diese Schwierigkeiten und Hindernisse sollen euch nicht beunruhigen, denn sowie ihr Mich zum Begleiter habt, wird es euch niemals an Kraft mangeln, denn Ich stütze und leite euch, Ich trage euch über unüberwindlich-scheinende Hindernisse hinweg, sowie ihr euch nur vertrauensvoll in Meine starken Vaterarme schmiegt und völlig widerstandslos euch von Mir emporheben lasset .... Und so will Ich euch stets Meine Kraft und Gnade verheißen, was auch schicksalsmäßig an euch herantreten mag ....

Aus eigener Kraft werdet ihr den Anforderungen der kommenden Zeit nicht gewachsen sein, denn diese werden zu hoch und ohne Meine Hilfe nicht zu bewältigen sein. Aber mit Mir vereint werdet ihr alles schaffen und keine Niederlage zu fürchten brauchen. Und darum sollt ihr euch immer nur an Mich halten, ihr sollt Mich nimmer von euch lassen, ihr sollet gedanklich stets mit Mir verbunden sein, d.h. "beten ohne Unterlaß", und ihr sollt durch Liebewirken Meine ständige Gegenwart in euch zulassen ....

Und es wird alles das leicht für euch sein, was eure Mitmenschen als fast untragbare Last empfinden. Mit Mir seid ihr stark, ohne Mich aber von gleicher Schwäche befallen wie eure Mitmenschen, denen Ich noch fern bin, weil sie nicht an Mich glauben und darum auch keine Verbindung anknüpfen mit Mir.

Es ist die Zeit des Endes, die noch vieles bringen wird, was ihr als Anzeichen des Endes erkennen sollet .... Und es wird die Zeit auch nicht an euch vorübergehen, die ihr im Glauben stehet .... Aber ihr müsset aus eurem Glauben auch die Kraft schöpfen, die euch befähigt, alles zu verstehen und zu ertragen, was Ich über die Menschheit kommen lasse als letzte Rettungsmittel.

Ihr müsset euch stets fester anschließen an Mich, je größer die Not ist in und um euch. Denn auch ihr selbst werdet in Nöte kommen um eurer Glaubenserprobung willen, aber ihr werdet keine weiten Wege zu machen brauchen, um zu Mir zu gelangen ....

Ein inniger Gedanke an Mich schon bringt euch Erleichterung, und eure Glaubenskraft bannt die Not. Und weil ihr alle noch schwach seid, so bittet Mich zuvor schon um Stärkung, um Erleuchtung des Geistes, auf daß ihr in Stunden der Not recht denket und handelt.

Jeder geistige Bittruf dringt an Mein Ohr, und Ich lasse ihn nicht unerhört. Denn eine solche Bitte beweiset Mir, daß ihr Mein sein wollet, und Ich komme ihr gern nach ....

Nur löset nicht die Bindung mit Mir, werdet nicht lau oder gleichgültig, denn dann müßte Ich sehr schmerzhafte Mittel anwenden, um euch Mir wieder zuzuwenden, und davor möchte Ich euch bewahren. Meine Liebe gilt euch allen, auch euch, die ihr Mir noch fernsteht, und was auch in kommender Zeit euch beschieden ist .... nur Meine Liebe ist dafür Begründung .... Aber ihr brauchet euch nur an Mich anschließen, und ihr werdet oft wunderbar verschont bleiben, wo eure Mitmenschen empfindlich betroffen werden.

Die Zeichen aber werden sich mehren, die auf das Ende hinweisen, und ungewöhnliche Dinge werden sich noch ereignen, doch die enge Bindung mit Mir sichert euch Menschen stets Meinen Schutz und Meinen Beistand, und ihr könnet darum unbesorgt der Zukunft entgegengehen, denn ein liebevoller Vater wachet über euch, die ihr in Mir euren Vater sehet und in jeder Not zu Ihm flüchtet ....

Amen

B.D. 7008

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Geburt Christi ....


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Das Heil ist kommen von oben her .... Wie viele Lippen sprechen das aus, und wie oft ist das Herz unbeteiligt daran insofern, als daß der Mensch nicht einmal sich ernstlich besinnet, was die Niederkunft Jesu Christi zur Erde zu bedeuten hat.



Ein Kindlein wurde geboren, Dessen Seele aus dem Reiche des Lichtes herniederstieg, weil in diesem Kindlein Gott Selbst Sich verkörpern wollte. Das Kindlein Jesus war ein Mensch, geboren aus Maria, der Jungfrau, die Ihn empfangen hatte aus der Kraft des Geistes ....



Der Mensch Jesus begann Seine Erdenlaufbahn wie jeder andere Mensch, doch die Begleiterscheinungen Seiner Geburt waren nicht die eines gewöhnlichen Menschen, sondern sie wiesen darauf hin, daß eine außergewöhnliche Hülle auch ein außergewöhnliches Knäblein barg .... daß es die Hülle der Ewigen Gottheit sein sollte, Die Sich nur in einem reinen, sündenlosen Menschen manifestieren konnte, wie es das Knäblein Jesus war. Denn Dieses hatte eine Mission zu erfüllen von so großer Bedeutung, daß auch die Voraussetzungen dafür ungewöhnlich waren.



Gott Selbst wollte in diesem Kindlein Jesus Wohnung nehmen, und Er wählte Sich eine Form, die makellos war und auch eine makellose Seele barg, in der nun die Ewige Gottheit Wohnung nehmen konnte, um das Erlösungswerk für die gesamte Menschheit zu vollbringen.



Daß Gott Selbst zur Erde niederstieg, war ein übergroßes Barmherzigkeitswerk, denn die Erde lag in tiefster Finsternis und alle Bewohner der Erde desgleichen, sie waren vom Fürsten der Finsternis beherrscht und geknebelt, und sie schmachteten unter dem Druck der Unfreiheit in Sünde und Qual. Und Gott wußte um die Not Seiner Geschöpfe, die einst sich freiwillig von Ihm getrennt hatten und, in immer tiefere Finsternis verstrickt, keinen Ausweg mehr fanden und nach einem Retter schrien, Der sie befreite.



Gott hörte ihren Ruf und sandte ihnen Seinen Sohn zur Erde .... ein gleichfalls aus Seiner Macht und Liebe hervorgegangenes Wesen, Das in Seiner Lichtfülle verblieben ist, als sich Seine Brüder selbst herabstürzten in die Finsternis. Es war die Seele Jesu Gott in übergroßer Liebe zugetan, sie liebte aber auch ihre gefallenen Brüder und wollte ihnen zur Rückkehr ins Vaterhaus verhelfen, weil sie wußte, daß nur in Gottes Gegenwart Glück und Seligkeit war und in Seiner Entfernung Not, Qual und Finsternis.



Jesus kannte beide Zustände und Seine Liebe zu dem Unglückseligen bewog Ihn, Sich Selbst Gott als Opfer anzubieten, um die Sündenschuld abzutragen, die unermeßlich groß war und niemals von dem sündig Gewordenen selbst hätte abgebüßt werden können. Doch eine reine, schuldlose Seele wollte sich opfern für deren Sünden, um die Schuld zu tilgen und um der Gerechtigkeit Gottes Genüge zu tun. Denn die Seele war Liebe .... Die Liebe war Gott .... Gott oder die Liebe erfüllte den Menschen Jesus, so daß Er ein Werk größter Leiden und Qualen vollbringen wollte um jener gefallenen Brüder willen.



Und so stieg Gott Selbst in Jesus zur Erde hernieder und bezog eine menschliche Form, die allen Voraussetzungen entsprach, um die Ewige Gottheit Selbst in sich zu bergen, ohne vergehen zu müssen ....



Das Kindlein Jesus war voller Liebe, und alles, was in Seinen Liebestrahl trat, wurde im Herzen erfüllt von Liebe, Lob- und Dankgesang, denn es kamen zur Krippe des Kindleins nur Menschen, deren Herzen rein waren und Gott ergeben und die darum auch die Liebe spürten, die das Kindlein ausstrahlte, und in heißer Liebe zu dem Jesus-Kind entbrannten.



Zwar werden die Vorgänge um die Geburt Jesu nur noch als Legende betrachtet, doch wer vom Geist Gottes erfüllt ist, wessen Geist erweckt ist, der weiß auch, daß alles Wahrheit ist, was sich als Wissen unter den Menschen noch erhalten hat von der Geburt Jesu. Wunder über Wunder geschahen um das Kind Selbst, in der Natur, im Himmel und auf Erden, und es beugten alle Engel im Himmel die Knie vor Dem, Der Sich verkörperte in dem Kindlein Jesus, so wie auch Mensch und Tier von heiligster Scheu und Stille ergriffen waren, als das größte Wunder, die Menschwerdung Gottes in Jesus, vor sich ging.



Und wessen Geist erweckt ist, dessen Herz wird auch überzeugt die Worte aussprechen: "Das Heil ist kommen von oben her ...." Denn auf ihn erstrahlt gleichfalls der Liebeschein des Heilands Jesus Christus, er gehört zu denen, für deren Errettung der Heiland zur Erde kam, er gehört zu den Erlösten, für die das Erbarmungswerk am Kreuz vollbracht wurde, weil er es wollte, daß auch er erlöst werde von Sünde und Tod.



Und dieser wird nicht nur mit den Lippen reden von der Geburt Christi, er wird mit seinem Herzen alles in Gedanken verfolgen, was sich zugetragen hat in jener Nacht, da das Licht der Welt zur Erde niederstieg, da das Kindlein Jesus das Licht der Welt erblickte.



Und er wird einstimmen in den Lobgesang: "Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen, die eines guten Willens sind ...."

Amen





Kein Mensch kann die Tiefe der göttlichen Liebe ermessen, die darin zum Ausdruck kam, daß Gott Selbst zur Erde niederstieg, um das Erlösungswerk für die Menschen zu vollbringen. Die unermeßliche Sündenschuld der Menschen erbarmte Ihn, denn sie war nicht zu tilgen durch die Sünder selbst, weil das Vergehen gegen Gottes Liebe im vollsten Bewußtsein der Schuld stattfand .... weil nicht "Mangelhaftigkeit" das Wesen das Vergehen gegen Gott nicht erkennen ließ, sondern weil diese Wesen im hellsten Licht standen und daher auch Gott erkannten in Seiner Macht und Herrlichkeit ....



Aber sie sahen Ihn nicht und folgten daher wider bessere Erkenntnis dem, der sich selbst hinstellte als Gott und Schöpfer .... sie folgten ihm, weil sie ihn schauen konnten, obwohl sie wußten, daß auch er erst ein Produkt des Schöpferwillens und der Kraft Gottes war.



Darin liegt die Größe der Schuld, daß die Wesen im Licht der Erkenntnis standen und trotzdem sich abwandten von ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Und diese große Schuld konnten sie nicht mehr tilgen, sie konnten die Sünde nicht mehr ungeschehen machen, sie blieben damit belastet, und es gab nur noch eine Möglichkeit, daß Gott Selbst die Schuld tilgte .... was aber auch wieder nur geschehen konnte im Rahmen göttlicher Gerechtigkeit, weil jede Schuld eine Sühne fordert, um getilgt werden zu können.



Und um diese Sühne zu leisten für die Menschheit, ist Gott zur Erde gestiegen und hat im Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbracht .... Gott Selbst konnte nicht leiden, aber Er wollte das Leid auf Sich nehmen, das die Menschheit verdient hatte um der Sünde der einstigen Abkehr von Gott willen .... Und darum nahm ein Mensch dieses Leid auf Sich, in Dessen Hülle Gott Selbst Sich verkörperte .... die Ewige Liebe, Die nun das Opfer darbringen wollte, das Löseopfer für die große Schuld ....



Ein Mensch, Dessen Herz voller Liebe war, ließ Sich ans Kreuz schlagen für die gesamte Menschheit, und die Liebe allein bewog Ihn zu diesem Erbarmungswerk. Ein Mensch mit allen menschlichen Schwächen und Ängsten ging einen bitteren Erdenweg, und die Liebe in Ihm nahm immer mehr zu, denn Gott Selbst war in diesem Menschen, und daher bestimmte immer nur Liebe den Menschen Jesus zu Seinem Reden und Handeln, wie auch zuletzt die Liebe den bitteren Leidensweg ging und litt und starb am Kreuze ....



Es war kein willkürlicher Akt eines Menschen, Der um eines Vorteils willen Sich für die Mitmenschen geopfert hatte, sondern Ihn trieb lediglich die Liebe zu diesem Werk der Barmherzigkeit, weil Er es wußte, daß ihnen der Weg zum Lichtreich verschlossen war und bleiben mußte, wenn sie nicht zuvor ihrer Sündenschuld ledig wurden ....



Er wußte es, worin die Urschuld bestand und daß sie niemals diese Schuld würden tilgen können aus eigener Kraft. Und darum erbot Er Sich, Gott das Sühneopfer darzubringen, um Seine Mitmenschen zu erlösen ....



In Wahrheit aber war es die Liebe in Ihm, die Ihn dazu veranlaßte; es war die Ewige Liebe Selbst, Die also die Menschen erlösen wollte von ihrer unermeßlichen Schuld, denn in dem Menschen barg Sich die Ewige Gottheit in ganzer Fülle. Und so also ist die Menschwerdung Gottes zu verstehen, daß Sich die Ewige Liebe in einem Menschen verkörperte, Der Sich Selbst so herrichtete, daß die Ewige Liebe Aufenthalt nehmen konnte in Ihm und nun also alles, was der Mensch Jesus getan hat im Erdenleben, in Wahrheit Gott Selbst in Ihm tat .... daß die "Liebe" den Menschen Jesus bestimmte zu Seinem Wollen, Denken und Handeln, also wohl der Mensch gelitten hat und gestorben ist am Kreuz, aber Gott Selbst in diesem Menschen war, also Er das Erlösungswerk vollbracht hat für alle Menschen.



Erst wenn die Menschen begreifen, daß Gott die Liebe ist, werden sie auch das Problem der Menschwerdung Gottes begreifen, und sie werden verstehen, daß Gott und Jesus Christus eins ist, daß es nicht zwei Personen sind, sondern die göttliche Einheit nicht umstritten werden darf, weil die Liebe die menschliche Hülle erfüllte und somit die äußere Form des Menschen Jesus eben auch die sichtbare Form war der göttlichen Liebe Selbst, daß es keine getrennten Wesen waren, sondern eben immer Gott Selbst.



Nur so ist das Problem der Menschwerdung Gottes zu lösen, dann aber wird auch das Anerkennen Jesu dem Menschen leicht sein, und er wird zu Ihm seine Zuflucht nehmen und mit Seinem Anruf Gott Selbst rufen, also Ihn anerkennen. Und seine Urschuld wird gelöscht sein, weil Gott Selbst für diese seine Schuld zur Erde gestiegen ist und das Erlösungswerk, das Werk der Sühne, für ihn vollbracht hat ....

Amen



B.D. 7237, 7238

Dienstag, 23. Dezember 2008

Geburt Jesu .... Licht .... (Weihnachten .... )

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Ihr alle sollet heimkehren zum Vater, und ihr alle sollet ewig selig sein .... Und um dieses Ziel zu erreichen, tue Ich alles, weil Ich euch liebe von Anbeginn und lieben werde in Ewigkeit.


Nimmermehr werde Ich es zulassen, daß Mein Gegner auf ewig von euch Besitz ergreifet, weil ihr Kinder Meiner Liebe seid und die Liebe niemals ewig Verzicht leistet auf das, was ihr Anteil ist .... Und so wird es euch auch verständlich sein, warum Ich Selbst zur Erde niederstieg, inmitten der Welt Meines Gegners zu Meinen Geschöpfen, die sich abgesondert hatten von Mir.


Mein Gegner wollte Mir Meinen Anteil streitig machen, er wollte es ewig von Mir getrennthalten, und er hatte Meine Geschöpfe in seiner Gewalt. Also mußte Ich sie aus dieser Gewalt erlösen, wollte Ich sie wieder zurückholen zu Mir .... Darum stieg Ich zur Erde herab, denn Meine Liebe zog Mich zu dem unglückselig Gewordenen und wollte ihm wieder unnennbares Glück bereiten .... Und Meine Liebe fand einen Weg der Rückkehr des Gefallenen ins Vaterhaus .... Ich Selbst nahm alle Schuld auf Mich Meinem Gegner gegenüber und zahlte für alle Seelen in der Tiefe den Kaufpreis an ihn .... Ich opferte Mich Selbst, Ich gab Mein Leben hin am Kreuz .... Und also manifestierte Ich Mich in einem Menschen, weil das Opferwerk inmitten der Menschen gebracht werden mußte und weil für die Menschen nur das Bedeutung haben konnte, was ihnen sichtbar vor sich ging .... weil die Menschen selbst die Schuld hätten zahlen müssen und weil eine solche Sühne .... von Menschen geleistet .... endlos viele Leiden und Schmerzen im Erdenleben bedeutet hätte, die Meine Liebe den Menschen abnehmen wollte.


Ich kam zur Erde .... Die Liebe bezog eine menschliche Form; in dem Kindlein Jesus nahm Mein Liebegeist Aufenthalt zum Zwecke eines Erbarmungswerkes einmaliger Art.


Denn was der Mensch Jesus auf Sich nahm und zur Ausführung bringen wollte, war so gewaltig, daß es nur möglich war durch Meine Liebekraft, die Sich der Mensch Jesus im Übermaß erwarb, um für Seine Mitmenschen leiden und sterben zu können.


Er vollbrachte das Erlösungswerk mit Mir, oder Ich Selbst vollbrachte es im Menschen Jesus; also wurde Ich Mensch .... Jesus wurde Gott, weil Er die Liebe in aller Fülle in Sich barg. Es gibt kein größeres Mysterium als die Menschwerdung Gottes in Jesus, und doch ist auch dieses Mysterium begreiflich für den Menschen, der den Begriff "Liebe" erfaßt hat, der in Meiner unendlichen Liebe zu Meinen Geschöpfen die Begründung sucht, daß Sich die ewige Liebe verkörperte in einem Menschen, Der im freien Willen die eigene Vergöttlichung erreicht hat durch die Liebe .... Ich konnte Mich nur in einem solchen Menschen manifestieren, und Ich bewies den Menschen durch eine ungewöhnliche Geburt und ihre Begleiterscheinungen, daß Ich Selbst Mir die rechte Außenform erwählt hatte .... daß nur eine sündenlose Form Mein Aufenthalt sein konnte, Die aber nun Sich Selbst freiwillig so gestalten mußte, daß Sie zum Gefäß göttlicher Liebekraft wurde und blieb, auch als Gegenkräfte auf Sie einwirkten und Mich aus Ihr zu verdrängen suchten.


Der Mensch Jesus mußte die Vergöttlichung anstreben und erreichen und als Mensch die Sündenschuld tilgen, doch die Liebe bestimmte Ihn zu Seinem Erlösungswerk, das Er niemals ohne Liebe hätte vollbringen können. Tiefste Finsternis war zuvor (über = d. Hg.) die Erde gebreitet, denn alle Menschen waren noch dem Fürsten der Finsternis ausgeliefert, der kein Licht zu ihnen gelangen ließ .... Da stieg das Licht von oben herab .... und brachte in die Finsternis das Licht, auf daß es nie wieder verlöschen sollte. Und im Licht wird wandeln, wer des göttlichen Erlösers gedenket, wer sich von Meiner Liebe erlösen lässet, wer sich unter Sein Kreuz stellt und wer den Weg wandelt, den Jesus gegangen ist .... den Weg der Liebe und des Leides ....

Amen

B.D. 5832

Sonntag, 14. Dezember 2008

Weisheit ist geistiges Wissen ....

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Weisheit ist geistiges Wissen, das voll und ganz der Wahrheit entspricht. Weisheit ist ein Wissen, das, in seiner ganzen Tiefe erschöpft, die Menschen unsagbar beglückt; sie ist ein Wissen, das nimmermehr widerlegt werden kann, denn der Weisheit hält kein Gegenwissen stand.

Und darum muß die Weisheit göttlichen Ursprungs sein, weil nur von Gott allein etwas ausgehen kann, was vollkommen ist und daher nicht bemängelt werden kann. Gott allein kann ein Wissen austeilen, das diesen Anspruch auf Vollkommenheit hat, weil Sein Wesen Selbst Weisheit ist.

Menschliches Wissen aber wird immer ein Streitobjekt sein und auch bleiben, denn es wird niemals unantastbar sein, sondern es wird sich ändern, wie sich die Menschen ändern, die das Wissen verstandesmäßig erworben haben.

Der Mensch glaubt sich wissend, sowie er seine Forschungen auf einem Gebiete abgeschlossen hat; ob es aber nun das rechte Wissen ist, das der Wahrheit entspricht, ist nicht bewiesen.

Irdischerseits kann für weltliches Wissen auch der Beweis gefordert und erbracht werden, dann ist es nicht grundlos, und der Mensch glaubt nun auch mit Recht, wissend zu sein .... Jedoch ist dieses Wissen noch keine Weisheit .... Irdisches Wissen kann durch Forschung erworben werden, geistiges Wissen aber .... die Weisheit .... wird vom Geist Gottes dem Menschen vermittelt, von einer wissenden Kraft, die nicht irren kann und auch niemals irriges Gedankengut weiterleitet.


Also es ist die Weisheit die von Gott übermittelte Wahrheit in reinster Form .... Wer die Weisheit von Gott entgegengenommen hat, dem wird das irdische Wissen nicht mehr begehrenswert erscheinen, denn die Weisheit aus Gott steigert ständig sein Verlangen danach, und sie ist dem Menschen nun das köstlichste Gut, das er nicht mehr hingeben mag und das er auch nicht durch irdisches Wissen ersetzen will.

Denn der weise Mensch weiß, daß das irdische Wissen keinen Ewigkeitswert hat und daß es auch nicht unwiderlegbar ist; er weiß, daß der Erfolg irdischen Wissens wieder nur irdische Güter, Ehre und Ruhm sind, während die göttliche Weisheit dem Menschen das letzte Ziel ermöglicht .... vollkommen zu werden auf Erden und als Lichtwesen einzugehen in das geistige Reich .... Denn die göttliche Weisheit trägt Kraft in sich, sie erleuchtet den Menschen und macht ihn fähig für eine Arbeit auf Erden, die er im Dienst des Herrn verrichtet .... sie macht ihn fähig, wieder geistiges Wissen auszuteilen und zahllose Seelen zur Erkenntnis zu führen und ihnen den Weg zu weisen zu Gott.

Die Weisheit geht von Gott aus und leitet alle Wesen wieder zu Ihm hin, Der die Weisheit Selbst ist .... Amen B.D. 3140

Samstag, 13. Dezember 2008

Jesus Christus als Kreuzträger .... Entschlackung ....

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Durch Leid und Not müsset ihr hindurchgehen, doch es gereicht euch nur zum Segen. Einer aber hilft euch tragen, wenn euch das Kreuz zu schwer dünkt, und diesem Einen sollt ihr euch anvertrauen in jeder Not.

Jesus Christus ist und bleibt der Kreuzträger .... Er, Der den Weg zum Kreuz gegangen ist .... Er, Der Selbst das Kreuz auf Seine Schultern geladen hat, Er trug es für euch, für eure Sünden, die Ihn so schwer belasteten, daß Er zusammenbrach .... Denn mit dem Kreuz trug Er die Sündenlast der gesamten Menschheit auf Seinen Schultern.

Es war Seine unermeßliche Liebe, die sich der Menschen erbarmte, so daß Er für sie gelitten hat und gestorben ist am Kreuz .... Und diese Liebe gilt euch immer und ewig, und sie hilft euch daher auch euer Kreuz tragen, wenn ihr Ihn darum angeht im gläubigen Vertrauen, daß Er euch beisteht in jeder Not des Leibes und der Seele.

Und darum brauchet ihr keine Not und kein Leid zu fürchten .... Wohl sollet ihr ergeben euer Kreuz auf euch nehmen und es tragen in Geduld, doch Jesus, der Kreuzträger, geht immer neben euch, wenn ihr nur an Ihn denkt .... Und Er wird euch die Last tragen helfen, so daß es immer erträglich für euch sein wird. Doch vergesset nicht, daß es zu eurem Heil ist, wenn ihr durch Not und Leid hindurchgeht .... vergesset nicht, daß ihr viele Schlacken abstoßet, die eurer Seele noch die Durchstrahlung des Lichtes verwehren, und daß ihr dereinst auch dankbar sein werdet für das Leid, wenn es zur Entschlackung der Seele beigetragen hat und ihr vom göttlichen Liebelicht durchstrahlt werden könnet.

Und darum bittet nur um Kraft, daß ihr euer Kreuz ertraget, und gedenket Dessen, Der euch den Kreuzweg vorangegangen ist, Der euch aufgefordert hat, Ihm nachzufolgen. Seine Worte waren: "Nehmet euer Kreuz auf euch und folget Mir nach ...." Er wußte es, daß es nur eurer Seele zum Heil gereichet, wenn ihr Seine Worte beherzigt und dem göttlichen Kreuzträger nachfolget .... Er wußte es aber auch, daß ihr oft schwach und verzagt seid. Und darum wird Er auch immer neben euch wandeln und euch das Kreuz abnehmen, wenn es not tut .... Und diese Gewißheit soll euch stärken, wenn ihr durch Nöte und Leiden hindurchgehen müsset, denn sie sind nur Hilfsmittel, damit ihr die Seelenreife erlanget noch auf Erden, für die ihr einmal dankbar sein werdet, wenn ihr den irdischen Leib ablegen und in das jenseitige Reich eingehen könnet.

Die Liebe des Vaters gilt Seinen Kindern jederzeit, und die Liebe des Vaters hat auch das Schicksal eines jeden Menschen so bestimmt, daß es seiner Seele zum Besten dienet. Darum ergebt euch in dieses Schicksal, ergebt euch in den Willen des Vaters und traget euer Kreuzlein, aber gedenket auch immer Dessen, Der für euch den Weg zum Kreuz gegangen ist, weil Er euch erlösen wollte von aller Schuld ....


Amen

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Gott und Natur .... Bewußt an der Vollendung arbeiten ....

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Mein Kind, nimm auf, was der Herr dir in Liebe bereithält .... Das ganze Leben baut sich auf aus einer Reihe in göttlicher Weisheit gesetzmäßig gefügter Vorgänge, die ihr mit dem einfachen Wort Natur bezeichnet .... eine jede Entwicklungsstufe ist gleichsam ein Vorgang, an dessen gesetzmäßigem Sich-Abwickeln ihr den Schöpfer erkennen solltet, die ganze Regelmäßigkeit muß einem Willen unterliegen .... gerade das Leben in der Natur zeuget von göttlichem Einwirken .... Alles, was um euch geschaffen wurde .... ist ein Wunder.

Es ist ein beständig euch nach oben hinweisendes Geschehen, das ihr nur deshalb ohne Wirkung an euch vorübergehen laßt, weil euch Erdenmenschen das Verständnis für solche Wunder fehlt durch die immer wiederkehrende Regelmäßigkeit dieser.

Der göttliche Wille allein belebt alles und fügt, daß diese Wunder unaufhörlich sich in der Welt vollziehen, doch der Mensch, der täglich vor diesen Wundern erbeben und in Ehrerbietung zum Schöpfer all dieses aufsehen müßte, sucht für alles eine Erklärung, die seinem Leben, seinem Denken, besser entspricht .... und wählet für das Wort "Gott" das Wort "Natur" .... doch der Sinn ist der gleiche .... nur daß er das ewig sich Wiederholende im Weltall anerkennt mit diesem Wort, nicht aber das Eingreifen einer höheren Macht in das Schicksal eines jeden Wesens .... und daß zwischen jedem, auch dem kleinsten Wesen und dieser höheren Macht eine Verbindung geschaffen werden kann durch eigenen Willen .... Dieses alles erkennen sie nicht an, wenngleich sie das Wirken in der Natur stets und ständig verfolgen und anerkennen müssen ....

So ist auch die Verschiedenartigkeit im Glauben zu erklären .... Das persönliche Eingreifen .... das Zuhilfe-Kommen von Gottes Liebe als Folge innigen Gebetes .... das Warnen ungläubiger Erdenkinder .... das alles wollen sie nicht sehen .... Ihnen ist nur glaubwürdig, was sie täglich sehen und somit nicht ableugnen können .... denn im täglichen Geschehen und der gesetzmäßigen Wiederholung aller Naturereignisse können sie nicht anerkennen, daß diesem ein höherer Wille zugrunde liegt .... daß doch alles um eines bestimmten Zweckes willen so eingerichtet wurde und daß dieser Zweck lediglich wieder nur die Vollendung eines jeden einzelnen Wesens ist. So erkennt der Mensch immer nur an, was er sieht und fassen kann, dort aber, wo der Glaube ihm über mangelndes Wissen hinweghelfen sollte, dort lehnt er ab.


In regelmäßigen Abständen jedoch ist in der Natur ein Werden und Vergehen zu beobachten .... genau dasselbe hat der Mensch zu erwarten .... Liegt nun der Gedanke nicht viel näher, daß das göttliche Wesen, Dem alles Geschehen in der Natur unterstellt ist, den Menschen ebenso betreut und sein Werden, seine Entwicklung, gleichfalls Seinem Willen unterliegt? .... Und wenn nun der Mensch gelenkt wird von einem göttlichen Willen .... weshalb verharrt er dann in der Ansicht, daß ihm eine Verbindung mit dieser Göttlichkeit unmöglich sei? .... Erst dort, wo er bewußt diese Verbindung sucht, ist ein Anstreben der Vollkommenheit denkbar .... Bewußt an sich arbeiten, um zur Höhe zu gelangen, das ist der eigentliche Zweck des Erdendaseins .... und gerade dieses Bewußtsein mangelt den Erdenkindern.

Deshalb auch lehnen sie so leicht ab, was ihnen vom Himmel geboten wird .... das Wort Gottes .... deshalb ist es ihnen so schwer, anzuerkennen etwas, was vom Alltäglichen abweicht und doch so leicht zu glauben ist, wenn sie sich nur einmal vor Augen halten möchten, daß nicht ein einziges Wesen fähig ist, sich ein Leben von Anfang bis Ende nach eigenem Willen aufzubauen .... es wird immer und immer wieder Schicksalsschlägen unterworfen sein .... es wird immer das Eingreifen einer höheren Macht spüren, auch wenn es dasselbe abzuleugnen versucht.

Denn hat es ein Mensch in der Hand, sich vor solchen Schicksalsschlägen zu bewahren? Wenn ihr nur darüber nachdenkt, müsset ihr wankend werden in eurer Überzeugung, daß ihr allein Lenker eures Schicksals seid .... ihr müsset dann die ewige Gottheit, Die euer Leben und Schicksal in Händen hält, anerkennen .... und dann müsset ihr auch glauben .... dann ist es euch erst zur Gewißheit geworden, daß ihr einem göttlichen Willen untersteht, dann werdet ihr euch auch als Kinder dieser Göttlichkeit fühlen .... ihr werdet Zuflucht nehmen zum Gebet .... das das Kind mit dem Vater verbindet, und ihr werdet dann auch die Segnungen des Gebetes an euch selbst erfahren .... und dann erst arbeitet ihr bewußt an eurer Vollendung.


Amen

Mittwoch, 10. Dezember 2008

News

Sinn des Lebens .... Glaube und Liebe ....

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Es hat den Sinn des Lebens voll erfaßt, wer sich bemühet, den Willen Gottes zu erfüllen. Wer sich selbst als das Geschöpf des Vaters im Himmel erkennt, der weiß auch, daß der Vater ihm eine Aufgabe gestellt hat für das Erdendasein; er weiß, daß er alles das tun muß, was des Vaters Weisheit beschlossen hat, und er wird sich nun natürlich dem göttlichen Willen unterordnen und trachten, jegliches Gebot des Vaters zu erfüllen.

Stellt er nun die Erfüllung der göttlichen Gebote in den Vordergrund, dann hat er auch voll und ganz den Sinn des Lebens erfaßt, und sein Erdenleben wird wahrlich nicht ohne Erfolg sein für die Ewigkeit. Nun wird immer der Liebesgrad zum Vater auch die Ernsthaftigkeit des Strebens nach Vollkommenheit bestimmen; es wird alle Gebote gern und freudig erfüllen, wer in der Liebe zu Gott aufgeht, und es wird also auch ein solches Erdenkind von der Vaterhand erfaßt werden und von Seiner Liebe hinangezogen werden zur Höhe. In dem Erkennen seiner Bestimmung auf Erden wurzelt also auch der Glaube .... Es muß der Mensch zuvor glauben an einen Schöpfer, an Dessen Liebe, Weisheit und Allmacht und sich selbst als Sein Produkt erkennen, dann wird er auch den Sinn des Lebens erfassen und, da er glaubt, auch danach streben, völlig dem Sinn entsprechend zu leben.

Und so ist dann die natürliche Folge des Erkennens, daß er sein ganzes Leben, sein Handeln und Denken immer im Licht dieser Erkenntnis betrachtet und sich nach Kräften bemüht, das zu tun, was Gottes Wille ist.

Denn er erkennt sich selbst als das Kind des Vaters im Himmel, und so nun allen Handlungen des Menschen die reine Liebe zu Gott zugrunde liegt, ist ein inniges Verhältnis hergestellt zum Vater .... es ist wiedergeboren zu neuem Leben .... zum geistigen Leben inmitten der materiellen Umwelt. Es sucht und findet nun überall seinen Heiland und Erlöser, es befreit sich aus der Macht des Bösen kraft der Liebe zum Heiland, und so ist das Erdenleben mit seiner irdischen Tätigkeit nur das unwichtige, sich selbst erfüllende Begleitleben des eigentlichen Daseins.
Es wird der Mensch streben mit allem Willen nach möglichster Vollkommenheit .... nach eifrigstem Befolgen der göttlichen Gebote; und sein Eifer wird schon auf Erden gesegnet sein, indem der Vater Sein Kind überreich bedenkt, in erster Linie geistig .... aber es auch irdisch nicht darben läßt, soweit es für das Seelenheil dienlich ist.

Und so vermögen nur diejenigen Menschen den Sinn des Lebens recht zu erfassen, denen die irdischen Bedürfnisse belanglos und unwichtig erscheinen .... die sich gern und willig von der Materie zu trennen vermögen und denen der göttliche Heiland Inbegriff aller Liebessehnsucht ist.

Denn das innige Verhältnis, das Hingeben dem Heiland wird erst dem Menschen den wahren Sinn des Lebens verständlich machen .... Es wird ohne das eine auch nicht das Erfassen des anderen möglich sein .... es wird sich erst wahrhaft sinngemäß betätigen können auf dieser Erde, wer als Ziel das Leben in der Ewigkeit sich stets vor Augen hält.

Wer von der Materie zu sehr ergriffen und beherrscht ist, der wird seine Liebe noch vielen Dingen zuwenden, ehe diese einzig und allein dem göttlichen Heiland gilt. Und solange wird auch das Streben nach oben .... das Aufgehen in Seinem Willen und das Erfüllen Seiner Gebote den Menschen ein leerer Begriff bleiben, denn nur die Liebe zu Christus macht uns dies alles verständlich.

Daher gibt sich das Erdenkind immer dem Vater im Himmel zu eigen .... es verschreibt sich Ihm mit vollem Willen, so es den Sinn des Erdenlebens recht erkannt hat, der da begründet ist im Glauben und in der Liebe zu Jesus Christus, dem Erlöser der Welt ....

Amen

B.D. 0780

Montag, 8. Dezember 2008

Organisierte Versorgungen .... Mangel an Nächstenliebe ....

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Versuche zu folgen unseren Erklärungen, mit denen wir dein Wissen vermehren wollen im Auftrag des Herrn

An Stelle der von Gott eingesetzten Gebote werden jetzt den Menschen auch Gebote gegeben, mit denen man das Volk zu veredeln sucht, aber durch falsche Anwendung dieser Gebote kein lückenloses Verbessern der Menschheit zustande bringt, sondern nur Zwangsmaßnahmen, die im besten Falle eine organisierte Versorgung sein kann, nicht aber in tätiger Nächstenliebe ausartet, was jedoch allemal segensreicher wäre für das Volk, wenn es sich dieser mehr befleißigte.


Es hat ein jahrelanger Kampf vorangehen müssen, um dann schließlich eine solche Organisierung zustande zu bringen, und immer sind materielle Interessen ausschlaggebend gewesen bei einer jeden in solcher Art entstandenen Maßnahme, die wohl ein scheinbares Werk der Nächstenliebe sein soll, jedoch von der Liebe, die Jesus predigte auf Erden, sehr weit abweicht.


Die Menschen sollen einander helfen .... sie sollen gegenseitig ihr Leid und Elend mildern .... sie sollen geben den Armen, geistig und körperlich sie bewahren oder erretten vor Not und Bedrängnis .... Aber liegt den eingeführten Maßnahmen wohl solche oder ähnliche Triebkraft zugrunde, die aus der Liebe zu Gott und zum Nächsten entstanden ist?


.... Ist nicht vielmehr alles darauf zugeschnitten, großartige Manipulationen aufzuziehen, die viel mehr den Zweck haben, offensichtlich und allgemein bewundert und anerkannt zu werden, und die mit dem scheinbaren Hauptzweck weit mehr andere Interessen verbinden, die aber der öffentlichen Welt verborgen bleiben sollen.


Ein Reich, das in seinem Aufbau zu solchen Mitteln greift, wird schwerlich auf lange Dauer bestehen können, denn es will die Gebote Gottes als übrig abtun und an ihre Stelle von Menschen erlassene Gebote setzen, nur um die Macht, die man sich angeeignet hat, auszunützen; und um etwas völlig Neues erstehen zu lassen, weiset man alles Alte zurück und will die Lehre Christi vor allem umstürzen und unter den Menschen als Menschenwerk brandmarken, um diese Lehre aufzulösen und dafür etwas anderes erstehen zu lassen.


Der Herr wird dieses Bemühen zerschlagen .... Er wird nicht zulassen, daß Sein Wort geringgeachtet und der Menschheit genommen werden soll .... Er wird es vielmehr viel eindringlicher dem Volk verkünden, wo man nur darauf hören will, und immer weniger wird sich behaupten können, was Menschen schaffen in Überhebung und womit sie die Mitmenschen nur täuschen und blenden wollen ....


Aller Geist geht von Gott aus, Der gut ist .... doch des Satans Werk suchet auch in falscher Hülle Eingang zu finden bei den Menschen .... Es will gleichsam auch von gutem Einfluß sein auf die Menschheit, doch achtet man seiner genau, dann erkennt man den Ursprung und sieht unter der Tünche des scheinbar Edlen die Wertlosigkeit solcher Gebote, die denen des Herrn zuwiderlaufen und sich niemals segensreich für die Seele des Menschen auswirken können.


Doch jedem endgültigen Sieg gehen auch Kämpfe voran, die ihr bestehen müßt .... Nehmet den Kampf auf gegen alles, was Gottes Wort verringern oder vernichten will .... Steht alle fest wie ein Mann .... dann könnt ihr nimmer unterliegen in einem Kampf, den ihr für Jesus Christus führt .... den Urheber der göttlichen Gebote .... Denn Sein Wissen ist es, das vorausschauend auch die Auswirkungen dieses Kampfes erkennt .... Was Menschen erschaffen, vergeht .... doch Gottes Wort bleibt bestehen in Ewigkeit ....

Amen

Samstag, 6. Dezember 2008

"Ziehet euch in euer Kämmerlein zurück ...."

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Ziehet euch in euer Kämmerlein zurück, wenn ihr beten wollet, denn nur in der Stille findet ihr die Verbindung mit Mir, nur in der Stille könnet ihr euch so innig mit Mir zusammenschließen, daß Ich eure Stimme vernehmen kann, daß euer Gebet im Geist und in der Wahrheit zu Mir gerichtet ist.

Und selbst wenn ihr in arger Not seid, wenn ihr mitten unter Menschen weilet oder von außen sehr bedrängt werdet, dann müsset ihr euch für Augenblicke trennen von eurer Umgebung, ihr müsset einen kurzen aber innigen Ruf zu Mir senden, und Ich werde euch hören und erhören .... nur will Ich euer Herz sprechen hören, nicht nur den Mund .... Und darum müsset ihr in euer Herzenskämmerlein gehen, ihr müsset euch zurückziehen von der Welt und allem, was eure Andacht stören könnte.

Ihr müsset alles meiden, was das Auge reizt, was euch so beeindruckt, daß eure Gedanken abgelenkt werden von Mir .... ihr müsset euch gänzlich verschließen allen Eindrücken von außen. Ihr müsset euch in die Stille zurückziehen und nun euch Mir zuwenden in Gedanken .... dann erst werdet ihr beten können im Geist und in der Wahrheit, und dann erst werdet ihr wie Kinder zum Vater kommen und Mir alle eure Nöte anvertrauen.

Und dann ist euer Vater auch immer zur Hilfe bereit. Ihr selbst legt in euer Gebet dann die Kraft, ihr selbst bestimmt die Erfüllung eurer Bitten, denn so ihr redet zu Mir, wie ein Kind zum Vater spricht, kann Ich euch keinen Wunsch abschlagen, und Meine Hilfe ist euch sicher.

Formt aber nur euer Mund die Worte, und wenn dies gleich stundenlang geschieht, dann erreichen sie nicht Mein Ohr, sie verhallen ungehört, denn ein Gebet solcher Art hat keine Kraft, ein solches Gebet ist Mir ein Greuel .... Und so liegt es an euch selbst, ob eure Gebete Erhörung finden, denn Ich habe euch verheißen, daß Ich euch geben werde, um was ihr Mich bittet .... Und Mein Wort erfüllet sich auch.

Doch Ich achte nur dessen, was euer Herz ausspricht, ihr aber glaubet oft, schon mit dem Geplapper des Mundes genug getan zu haben, und ihr seid enttäuscht, wenn eure Gebete dann nicht erhört werden .... Ziehet euch in euer Herzenskämmerlein zurück, und dann redet ohne Scheu und vollvertrauend mit Mir, und es wird euch Erfüllung werden ....


Amen


B.D. 6050

Freitag, 28. November 2008

Innere Betrachtungen und Selbsterkenntnis ....

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Es beachtet der Mensch zu wenig sein Innenleben, ansonsten er sich selbst und seine Mängel besser erkennen würde und sie zu beheben versuchte.


Die Arbeit an seiner Seele setzt erst dann ein, wenn er seine Unzulänglichkeit erkennt, wenn er also bewußt strebt nach Vollendung, wenn er sich zu veredeln sucht in der Erkenntnis seiner Fehler und Schwächen.


Und diese stellt er erst fest, so er sich innerlich vertieft, also sein Leben, sein Handeln und Denken einer ernsthaften Kritik unterzieht .... Ist er ein Kind der Welt, dann beachtet er nur die Äußerlichkeiten, er sieht nur seine körperliche Beschaffenheit, nicht aber die der Seele, und sein ganzes Denken und Wollen gilt nur dem Körper und seinen Bedürfnissen, denn die Welt tritt immer wieder mit ihren Anforderungen an den Menschen heran, denen er nun eifrig nachkommt.


Und sein Innenleben tritt gänzlich in den Hintergrund. Er wird wenig oder gar nicht darüber nachdenken, wie sein Verhalten ist zu den Mitmenschen, wie seine Einstellung ist zu Gott und wie er vor sich selbst bestehen wird, so er zur Rechenschaft gezogen wird für sein Denken und Handeln. Und daher wird er auch nicht an sich selbst arbeiten.


Zur bewußten Seelenarbeit gehört auch das Erkennen seiner selbst .... schonungslos muß der Mensch an sich selbst Kritik üben, er darf keine Fehler und Schwächen übersehen, er muß den festen Willen haben, sich fortschrittlich zu entwickeln, er darf nicht zufrieden sein mit sich, sondern er muß stets und ständig nach Vollkommenheit trachten.


Und um das alles zu wollen, muß er von seinem Unwert, von seiner Unzulänglichkeit überzeugt sein, was aber erst die Folge des inneren Selbstbeschauens ist.


Gegen sich selbst ist der Mensch zumeist ehrlich, sowie er überhaupt sich selbst einer Prüfung unterzieht. Und dieses innere, unbeeinflußte Denken bringt erst ein klares Urteil über sich selbst zustande, und diesem folgt dann auch die Arbeit an sich, denn ohne Fehler ist kein Mensch.


Je mehr der Mensch sich zurückzieht, um Zwiesprache zu halten mit sich selbst, mit seinen Lastern und Begierden, desto eher sagt er diesen den Kampf an, weil ihn die innere Stimme warnet und mahnet, so er nur den Willen hat, diese innere Stimme in sich tönen zu lassen.


Dann wird sie ihn auf jeden Fehler aufmerksam machen, sie wird ihn anspornen zur bewußten Seelenarbeit, sie wird ihn immer und immer wieder zur Selbstbetrachtung anhalten, und er wird demütig werden, weil er sich selbst und seine Schwächen erkennt und jegliche Überheblichkeit aufgibt.


Und durch solche Selbstbetrachtungen wird er innerlich reifen, er wird die Schwächen der Mitmenschen verstehen lernen, weil er sie in sich selbst vorfindet, und er wird um Kraft bitten für seine Umgestaltung, die er sehr wohl als notwendig erkennt und darum auch ernsthaft in Angriff nimmt. Die inneren Betrachtungen haben sehr großen veredelnden Wert, weil der Mensch sich nun erst erkennen lernt und bewußt an sich arbeitet ....


Amen

B.D. 2759

Selbsterkenntnis .... Überheblichkeit - Demut ....

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Das sind die Zeichen der Verwirrung des menschlichen Denkens, daß jeder glaubt, sich im Gott-gefälligen Lebenswandel zu bewegen, und daher keine Anstalten macht, sich zu vervollkommnen.

Der rechte Lebenswandel muß eine gewisse Demut erkennen lassen, und der demütige Mensch wird immer danach trachten, der Liebe und Gnade Gottes würdig zu werden; er wird niemals glauben, so zu sein, wie es Gott wohlgefällt, weil die Demut ihm den großen Abstand zeigt von ihm zu Gott.

Doch wem die Demut mangelt, der ist noch weit von der Frömmigkeit entfernt, denn ihm mangelt es auch an Gnade .... Der demütige Mensch bittet um Gnade, und also wird er sie auch empfangen, er bittet um die Hilfe Gottes auf seinem Lebenswege, er bittet um Hilfe zur Erlangung der Seelenreife, er fühlt sich allein schwach und unfähig und fordert also im Gebet die Gnade Gottes an .... Und Gott gibt dem Demütigen Seine Gnade ....

Wer aber überheblichen Geistes ist, der wähnt sich Gott-verbunden, ohne es zu sein, er erkennt nicht den Abstand von Ihm, und also sucht er, ihn auch nicht zu verringern; er sieht nicht seine Mängel und Fehler und sucht sie daher auch nicht zu beheben; und da er sich nicht schwach fühlt, bittet er auch nicht um Gnade. Und so wird er leer ausgehen, weil die Gnade ihm erst zugehen kann, so er sie begehrt. Und darum wird dort kein geistiger Fortschritt zu verzeichnen sein, wo jegliche Selbsterkenntnis fehlt, weil es die Menschen nicht ernst nehmen mit ihrer seelischen Entwicklung.

Sie werden nicht etwas anstreben, was sie zu besitzen glauben, und sie glauben es zu besitzen, weil sie nicht wahr und ehrlich gegen sich selbst sind. Denn so das Wahrheitsverlangen in ihnen stark entwickelt ist, legen sie sich selbst Rechenschaft ab über ihr Tun und Denken, und sie würden ihre Mängel und Fehler erkennen und so zur Demut gelangen.

Denn demütig wird der Mensch, der mit sich selbst streng ins Gericht geht und seine geistige Armut bedenkt .... Dann aber ist Gott auch mit Seiner Gnade bereit, weil sie von dem demütigen Menschen nun bewußt erbeten wird, und dann erst wird er einen Gott-wohlgefälligen Lebenswandel führen ....

Amen


B.D.
2533


Donnerstag, 27. November 2008

"So, wie ihr zumesset, wird euch zugemessen werden ...."

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So beginne, mein Kind In allen deinen Lebenslagen dir bewußt bleiben, daß du ohne des Vaters Hilfe nichts erreichen kannst, wird dich immer recht handeln und deinen Blick zum Vater wenden lassen .... So, wie ihr zumesset, so wird euch zugemessen werden .... Dieses Wort hat der Herr gegeben und den Erdenkindern damit das Gebot der Nächstenliebe ....

Wir alle wissen, wie schwer es ist, auf Erden das zu erfüllen, denn die Liebe ist im Erdenleben den Menschen noch so fremd .... ein jeder sieht den Nächsten nicht als seinen Bruder an, sondern wittert immer in ihm mehr einen Gegner, und es bedarf gerade deshalb einer großen Überwindung, diesen Mitmenschen die Liebe entgegenzubringen, die der Herr von euch verlangt. Es ist gewiß ein segensvolles Bemühen, wenn ihr euch erst einmal klarmacht, daß ihr doch alle Kinder Gottes seid und in euch nur Liebe füreinander wohnen müßte, kraft derer ihr euch gegenseitig immer nur Liebes antun solltet, anstatt euch zu befeinden oder in Gleichgültigkeit nebeneinander einherzugehen .... Es ist das Gesetz des Vaters, daß euch in gleichem Maß zugemessen werden soll, wie ihr euren Mitmenschen zumesset. Alles, was euch der Vater gibt, sollt ihr in gleicher Weise auch eurem Nächsten zukommen lassen, doch immer im Bewußtsein, daß ihr Kinder untereinander seid und des Vaters Liebe euch alle zu vereinen sucht. Darum lasset niemals vergeblich bitten und gebet dort, wo nur die leiseste Bitte an euer Ohr dringt ....

Im Erdenleben will euch der Vater Gelegenheit geben, euch in dieser Nächstenliebe zu üben, denn im Jenseits ist die Liebe das vornehmste Gebot .... dort wirket nur einer für den anderen .... Und was ihr im Erdenleben versäumt habt, an Liebe zu geben, das wird euch dort schwer bedrücken, so manch einer wird verlangend die Wirkung der Liebe ersehnen, die ihm Erlösung bringen soll aus der Dunkelheit .... alle guten Taten auf Erden hat Gott gesegnet, sie bringen vielfältige Frucht im Jenseits, denn ein jeder wird ernten, was er gesäet hat, und wird den Lohn seiner Liebe auf Erden wieder in Liebe empfangen von unserem Herrn und Heiland. Denn Gott ist die Liebe, und in Seiner Liebe leben zu dürfen ist ewige Seligkeit.