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Dienstag, 25. November 2008

Nachlassen des Wahrheitsverlangens hindert das Aufnehmen ....

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Es legen sich gewaltige Hindernisse dem zur Höhe Strebenden in den Weg bei der Entgegennahme von geistigen Botschaften, so der Aufnahmezustand nicht dem göttlichen Willen entspricht.

Es werden die Strömungen ausgeschaltet, die ein leichtes Aufnehmen ermöglichen, so daß also der Mensch ringen muß um innere Festigkeit, daß er also am Abirren der Gedanken gehindert wird und sich inniger an Gott wendet, um in der Wahrheit zu bleiben.

Es muß immer wieder der Wille zur Wahrheit in dem Empfangenden lebendig werden, er darf nicht nur mechanisch eine Sendung in Empfang nehmen, sondern muß sein Wahrheitsverlangen jeder Kundgabe voraussetzen.

Er muß Wahrheit begehren, um solche empfangen zu können. So nun das Wahrheitsverlangen nachläßt oder der Mensch geneigt ist, Wohlgefallen an einer Unwahrheit zu finden, muß er durch vermehrte Schwierigkeiten beim Empfang gehindert werden, diesem inneren Trieb nachzukommen.

Er muß also immer und immer an sich arbeiten und darf sich keiner Willensschwäche überlassen, er muß eine ausgesprochene Selbstzucht üben, er darf keine Gedanken hochkommen lassen, die sich von der Wahrheit entfernen .... Es schützet der Herr Sein Wort, und Er läßt es nicht verunstalten durch Lehren, die nicht Seinem Willen und der Wahrheit entsprechen.

Und also hindert Er das aufnehmende Erdenkind am Empfangen, so dessen Wille von Seinem Willen abweichen möchte. Er stellt ihm Hindernisse in den Weg, deren Überwinden den Menschen zum rechten Denken zurückfinden läßt.

Er führt und leitet ihn Selbst an der Hand, doch die Hindernisse muß er selbst überwinden und sich durchringen, um wieder Gott sich nahen zu können, dem Geber der Wahrheit. So wird also jeder unklare oder unwahre Gedanke immer ein Gefühl der Trennung von Ihm nach sich ziehen, es wird der Mensch zögern, diesen Gedanken aufzunehmen, er wird geneigt sein, ihn zurückzuweisen und ihn endlich fallenzulassen .... er wird offensichtlich gehindert, ihn niederzuschreiben durch ein inneres Gefühl der Ablehnung.

Und es ist darum gut zu wissen, daß nur der Mensch fähig ist zu empfangen, der sich selbst Rechenschaft ablegt über sein inneres Empfinden, der unbedenklich zugibt, so er gedanklich abirrt, und sich bemüht, vor Gott und sich selbst wahr zu bleiben, hingegen muß auch er kämpfen gegen die Anfeindungen böser Mächte.

Er muß, so ihm der geringste Widerstand beim Empfangen geistiger Sendungen entgegengesetzt wird, sich schonungslos einer Selbstkritik unterziehen und alles Denken dem Herrn unterstellen, auf daß es recht geleitet sei.

Denn die Schwäche des Menschen sucht der Widersacher auszunützen, also muß die Stärke des Willens erbeten werden. Ohne jegliche Kraftzuwendung können die Gaben des Himmels nicht empfangen werden, also soll diese Kraftzuwendung auch angefordert werden als Zugeständnis dessen, daß das Erdenkind seinen Willen dem Vater im Himmel hingibt und Ihm allein nur dienen will ....

Amen

B.D. 1445

Montag, 29. September 2008

Verlangen nach der Wahrheit Bedingung ....


Ich werde euch die Wahrheit nicht vorenthalten, doch es wird euch auch verständlich sein, daß Ich will, daß die Wahrheit begehrt werde, weil dies erst den Willen bekundet, mit Mir in Verbindung zu treten und aus dem Zustand der Unkenntnis mit Meiner Hilfe in den Zustand der Erkenntnis zu gelangen.

Die Wahrheit zu besitzen, wird immer für den Menschen Licht bedeuten .... dem Menschen, der in der Finsternis sich wohl fühlt, wird aber nicht das Licht hingetragen, da er seinen Schein deshalb als lästig empfindet, weil ihm die Dunkelheit behagt.


Einem Menschen nun die Wahrheit darbieten, der kein Verlangen nach ihr hat, wäre ein Verstrahlen des Lichtes in die Finsternis, das zwecklos genannt werden müßte, weil das Licht nicht benötigt, also auch nicht gewürdigt wird.


Und so kann die Wahrheit in edelster Form einem Menschen zugeführt werden, er wird nichts von ihrer Wohltat spüren, weil ihm die geistige Finsternis nicht unbehaglich ist und die Wahrheit völlig eindruckslos auf ihn bleibt. Darum verlange Ich, daß ihr Menschen Mich angehet um die Wahrheit, daß ihr im Gefühl eines mangelhaften Zustandes, im Bewußtsein eurer Unkenntnis euch an Den wendet, Der euch Erkenntnis geben kann und will, weil Er euch als Seine Geschöpfe, die erblindet sind im Geist, liebt, und Er euch daher wieder sehend machen will.


Niemals aber wird euch Menschen das Licht gegeben wider euren Willen .... Ihr müsset selbst wollen, daß euch der Geber der Wahrheit unterweise in allem, was zu wissen euch nottut, dann werdet ihr wahrlich aufgeklärt werden, ihr werdet ungemessen Licht empfangen dürfen, denn je tiefer das Verlangen in euch wird, desto mehr werdet ihr bedacht mit Wissen, das der Wahrheit entspricht. Doch umgekehrt kann auch das tiefste Wissen wirkungslos an euch bleiben und euren Lichtzustand nicht um einen Grad erhöhen, so es euch gleichgültig ist, in welchem Grade ihr wissend seid.


Dann wird eurem Verlangen entsprechend auch euer Geisteszustand sein, denn Ich als die ewige Wahrheit will begehrt werden, und wer Mich suchet, der wird auch die Wahrheit finden. Wer aber die Wahrheit nicht verlangt, dem bin auch Ich nicht begehrenswert und also bleibt ihm die Wahrheit vorenthalten, bis er erkennt, daß nur in der Wahrheit und durch die Wahrheit das Leben zu finden ist, bis er erkennt, daß Ich und die Wahrheit eins sind und ohne die Wahrheit niemand selig werden kann ....

Amen


BD 4741