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Freitag, 28. November 2008

Innere Betrachtungen und Selbsterkenntnis ....

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Es beachtet der Mensch zu wenig sein Innenleben, ansonsten er sich selbst und seine Mängel besser erkennen würde und sie zu beheben versuchte.


Die Arbeit an seiner Seele setzt erst dann ein, wenn er seine Unzulänglichkeit erkennt, wenn er also bewußt strebt nach Vollendung, wenn er sich zu veredeln sucht in der Erkenntnis seiner Fehler und Schwächen.


Und diese stellt er erst fest, so er sich innerlich vertieft, also sein Leben, sein Handeln und Denken einer ernsthaften Kritik unterzieht .... Ist er ein Kind der Welt, dann beachtet er nur die Äußerlichkeiten, er sieht nur seine körperliche Beschaffenheit, nicht aber die der Seele, und sein ganzes Denken und Wollen gilt nur dem Körper und seinen Bedürfnissen, denn die Welt tritt immer wieder mit ihren Anforderungen an den Menschen heran, denen er nun eifrig nachkommt.


Und sein Innenleben tritt gänzlich in den Hintergrund. Er wird wenig oder gar nicht darüber nachdenken, wie sein Verhalten ist zu den Mitmenschen, wie seine Einstellung ist zu Gott und wie er vor sich selbst bestehen wird, so er zur Rechenschaft gezogen wird für sein Denken und Handeln. Und daher wird er auch nicht an sich selbst arbeiten.


Zur bewußten Seelenarbeit gehört auch das Erkennen seiner selbst .... schonungslos muß der Mensch an sich selbst Kritik üben, er darf keine Fehler und Schwächen übersehen, er muß den festen Willen haben, sich fortschrittlich zu entwickeln, er darf nicht zufrieden sein mit sich, sondern er muß stets und ständig nach Vollkommenheit trachten.


Und um das alles zu wollen, muß er von seinem Unwert, von seiner Unzulänglichkeit überzeugt sein, was aber erst die Folge des inneren Selbstbeschauens ist.


Gegen sich selbst ist der Mensch zumeist ehrlich, sowie er überhaupt sich selbst einer Prüfung unterzieht. Und dieses innere, unbeeinflußte Denken bringt erst ein klares Urteil über sich selbst zustande, und diesem folgt dann auch die Arbeit an sich, denn ohne Fehler ist kein Mensch.


Je mehr der Mensch sich zurückzieht, um Zwiesprache zu halten mit sich selbst, mit seinen Lastern und Begierden, desto eher sagt er diesen den Kampf an, weil ihn die innere Stimme warnet und mahnet, so er nur den Willen hat, diese innere Stimme in sich tönen zu lassen.


Dann wird sie ihn auf jeden Fehler aufmerksam machen, sie wird ihn anspornen zur bewußten Seelenarbeit, sie wird ihn immer und immer wieder zur Selbstbetrachtung anhalten, und er wird demütig werden, weil er sich selbst und seine Schwächen erkennt und jegliche Überheblichkeit aufgibt.


Und durch solche Selbstbetrachtungen wird er innerlich reifen, er wird die Schwächen der Mitmenschen verstehen lernen, weil er sie in sich selbst vorfindet, und er wird um Kraft bitten für seine Umgestaltung, die er sehr wohl als notwendig erkennt und darum auch ernsthaft in Angriff nimmt. Die inneren Betrachtungen haben sehr großen veredelnden Wert, weil der Mensch sich nun erst erkennen lernt und bewußt an sich arbeitet ....


Amen

B.D. 2759

Dienstag, 30. September 2008

Schätze ....


Es beginnt zu tagen auf Erden .... In einer Zeit, wo ihr alle kämpfen müsset, gibt der Herr euch Gnade über Gnade .... In Seinem Willen liegt es, daß verbunden ist mit der Erde alles, was sich an geistigen Kräften zur Verfügung stellen kann .... es bleibt euch nur überlassen, Gebrauch zu machen von dem liebevollen Entgegenkommen des Vaters.

Gebet euch nur vertrauensvoll immer den Regungen des Herzens hin .... immer versucht der Herr, einzudringen in dieses, und so ihr aufnahmewillig seid, wird euch der himmlische Vater segnen. Ihr vergesset bei allem eurem Streben auf Erden stets das eine .... das bewußte Arbeiten an eurer Seele .... Ihr stellet immer das irdische Streben in den Vordergrund und achtet nicht auf das Vorhandensein des Erhabensten in euch .... der Seele, die doch ein Teil Gottes ist und der ihr den Weg zum Vater ebnen sollt während eures Erdendaseins .... Lasset doch nicht eure Seele darben um des Körpers willen, bringet ihr das Opfer, unverwandt im Hinblick auf das Jenseits euch eines anderen Denkens zu befleißigen .... fasset nach der Hand des Vaters, die sich euch entgegenstreckt, und verberget euch nicht vor dem Heiland ....

Es sieht der Morgen dieses Tages ein emsiges Kind bei der Arbeit .... und so geht auch ihr Tag für Tag eurer Tätigkeit nach .... Wisset ihr, ob der Abend euch noch beschieden ist? .... Wisset ihr, wie lange euer Wandeln auf Erden ist? .... O so vernehmet doch die Stimme der Warnung! .... Goldene Tore werden sich euch öffnen, seid ihr nur willens zu erkennen .... denn in dieser Zeitepoche wird sich wandeln all euer Denken .... ihr werdet erkennen müssen, weshalb vom Vater das Geschehen auf Erden geduldet ward .... daß alles, was euch heut bewegt, nur im Sinne der göttlichen Weisheit für euch als Mittel zu eurer Vollendung zugelassen ward.

Begreifet das und stellet euch demütig unter die Anordnung des Herrn, daß aus allem Geschehen um euch und in euch sich entfalten möge ein neues Wirken .... die Arbeit an eurer Seele .... Was der himmlische Vater für Mittel anwendet, um die Seinen zu gewinnen, wird euch unbegreiflich erscheinen, doch sieht der Herr in jedes Menschen Herz .... Er muß eingreifen dort, wo die Wurzel alles Übels ist und wo die Seele am meisten in Gefahr schwebt, dem Abgrund entgegenzugehen. Die äußeren Lebensumstände geben oft den Anlaß, daß der Mensch sich entfernt vom Herrn, anstatt sich Ihm zuzuwenden .... dort greift dann der Herr mit Mitteln ein, die das Menschenkind wachrütteln sollen aus geistigem Schlaf.

Erkennet eure Bestimmung .... sie liegt anderswo, als ihr in blindem Eifer vermutet .... Führt euch der Herr in liebevollem Erbarmen dem Erkennen der Wahrheit entgegen, so seid dankbar und fügt euch willig, und hängt nicht kleinlich an großen Problemen, die ihr in eurer jetzigen Einstellung nicht zu lösen vermögt. Es will der Herr Taten sehen, die der Förderung der Seele dienen .... was euch an irdischen Pflichten auferlegt, werdet ihr erfüllen mit Gottes Hilfe, fasset ihr nur zuerst das Heil der Seele ins Auge .... euer Herz wird Frieden finden in schwerer Zeit, arbeitet ihr mit dem Heiland zusammen, aber nicht gegen Ihn und Seine Lehren .... denn wollet ihr veredelnd einwirken auf eure Mitmenschen, so könnet ihr das nicht, lehnt ihr den Heiland und Seine euch zu Gebote stehende Gnade ab .... Allein, ohne den Heiland, ist euer Streben ohne Erfolg, denn "Niemand kommt zum Vater, denn durch Mich .... "

Amen

B.D. Nr. 0223