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Donnerstag, 20. November 2008

Körper und Seele in Harmonie ....

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Auch der Körper soll gepflegt werden, um in Kraft erhalten und für seine Aufgabe tauglich zu bleiben .... der Seele zu verhelfen zur Aufwärtsentwicklung. Es soll der Körper nicht gänzlich vernachlässigt werden, weil die Ordnung gleichfalls ein Gesetz von Mir ist und zur Ordnung alles gehört, was fördernd und aufbauend sich auswirkt. Es ist dem Menschen zwar zur Aufgabe gesetzt, sich zu lösen von der Materie, diese zu überwinden, indem sich das Herz von ihr frei macht und also nicht mehr beherrscht wird von irdisch materiellen Dingen.

Dennoch muß der Körper auch in einer gewissen Harmonie mit der Seele stehen, er muß der Seele die innere Ruhe verschaffen, was er stets dann kann, so er selbst ebenfalls zur Ruhe gekommen ist, d.h. seine Bedürfnisse gedeckt sind und er sich nun dem Verlangen der Seele widmen kann. Es kann nun zwar der Körper Ansprüche stellen, die materialistisches Denken verraten und niemals Meinem Gesetz der Ordnung entsprechen, dann steht er nicht in Harmonie zur Seele, und dann wird sich die Seele wehren, wenn sie schon in der Erkenntnis steht, sie wird dem Körper sein Begehren nicht erfüllen, wenngleich er in seinem Verlangen nicht nachläßt. Dann leben Seele und Körper in einem stillen Kampf gegeneinander.

Dann wird der Körper nach allen Richtungen schlecht bedacht, bis er zufrieden ist mit der Gewährung kleiner Bitten, bis er sich dem Verlangen der Seele anschließt. Dann ist er wieder in die rechte Ordnung eingetreten, und er wird sich auch wohl fühlen in dem Zustand, da er sich nun als Förderer der Seele fühlt. (9.6.1948) Dann können ihm auch wieder erhöhte Ansprüche zugebilligt werden, da dann nicht mehr die Gefahr besteht, daß der Körper die Seele überstimmt, daß er sich der irdischen Welt so zuwendet, daß er die Seele völlig vernachlässigt.

Es darf der Körper niemals die Seele beherrschen, es darf die materielle Welt niemals in den Vordergrund treten, es muß die Seele bestimmend sein und vom Körper in ihrem Begehren und Streben unterstützt werden, dann kann auch dem Körper jede Erleichterung gewährt und jedes Begehren erfüllt werden, denn dann stellt der Körper niemals für die Seele nachteilige Ansprüche, die Seele wird trotzdem ausreifen, weil sie unentwegt danach trachtet, mit Mir in Harmonie zu leben, Mein Wohlgefallen zu erringen und Mir nahezukommen, und an den Freuden der Welt achtlos vorübergehen kann.

Ich will den Menschen auch Freude geben auf Erden, sowie diese Freuden keine Gefahr für die Seele bedeuten; wann dies aber der Fall ist, kann Ich allein beurteilen, und darum bedenke Ich den Körper des öfteren karg, wie Ich aber auch Mir treu ergebenen Menschen stille Freuden bereite, um ihnen Meine Liebe zu zeigen, die stets beglücken will ....

Amen

B.D.4326


Freitag, 7. November 2008

Kraft - Unterbewußtsein ....


Die innere Konstitution eines Menschen entspricht nicht immer dem äußeren Eindruck, und es sind oft Fehlschlüsse zu verzeichnen, wo sich der Urteilende sicher glaubt. Was euch zur Prüfung unterbreitet wird, ist zumeist verstandesmäßig erworbenes Wissen, und dann kann auch euer Verstand genügen, eine Prüfung vorzunehmen. Sowie es sich aber um ein Wissen handelt, das einen anderen Ausgang hat als den Verstand des Menschen, ist auch der schärfstentwickelte Verstand zu einer Prüfung nicht fähig, es sei denn, er läßt sich vom Geist in sich lenken, er läßt sich vom Gefühl beherrschen, so daß also der Verstand vorerst ausgeschaltet wird. Jede innere Regung muß durch eine Kraft ausgelöst werden, selbst wenn der Mensch als solcher über Fähigkeiten verfügt, die erst geweckt werden müßten. Eine Kraft, die nun die Fähigkeit in ihm erweckt, muß anerkannt werden, ansonsten alle Menschen und zu jeder Zeit über die gleiche Fähigkeit verfügen könnten. Und diese auslösende Kraft ist es, die jeder denkende Mensch ergründen sollte und jeder liebende Mensch ergründen kann. Wie der Mensch nun diese Kraft nennt, ist gleichgültig, nur kann sie nicht mit einem gelehrt klingenden Ausdruck abgetan werden, der an sich wieder nichts Erklärbares ist.

Eine Kraft kann nicht geleugnet werden, den Ursprung dieser Kraft aber kann menschlicher Verstand nicht ergründen, also muß man etwas Übersinnliches gelten lassen, was wieder nur mit übersinnlichem Wirken erklärt werden kann. Es kann also ein Mensch wohl Phänomene feststellen, sie aber nicht von Grund auf erklären kraft seines Verstandes. Denn der Ursprung wird immer die geistige Welt sein und bleiben, was aber dort seinen Ausgang hat, kann weder verstandesmäßig ergründet noch bewiesen werden.
Vermutungen z.B. können angezweifelt werden, eine feststehende Tatsache aber wird auch einer ernsten Prüfung standhalten können. Ein umfangreiches Wissen nun kann wohl als feststehende Tatsache angesehen werden, und es bleibt nun nur die Frage offen, wo das Wissen seinen Ausgang genommen hat. Zuvor aber muß anerkannt werden, daß es sich um ein umfangreiches Wissen handelt, und dies ist nur durch ernste Prüfung möglich.

Dann wird der Ursprung des Wissens im Wahrheitsverlangen ergründet werden können, dann wird der Prüfende hellen Geistes sein und gefühlsmäßig der Wahrheit nahekommen .... er wird die Kraft zu ergründen suchen und sie im Übersinnlichen entdecken .... er wird glauben können, was ihm bisher unverständlich war und daher sein falsches Urteil veranlaßt hatte. Denn prüfen muß der Mensch mit Mir, oder er wird ein falsches Urteil fällen und weitab von der Wahrheit sein ....


Amen


B.D.4333